Leuenberger Architekten AG

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Leuenberger prägt

Studienauftrag Hochhaus Therma Areal

Sursee

Raumprogramm

Das Projekt Between fügt sich selbstverständlich in die lineare Bebauungsstruktur entlang Bahnhofplatz und Merkurstrasse. Der Schwarzplan zeigt einerseits die präzise Setzung der Volumen im Zusammenspiel mit den bestehenden Gebäuden, anderseits die sensible Auseinandersetzung mit der Körnung des übergeordneten städtebaulichen Rasters. Sowohl die neueren Wohn- und Geschäftsbauten entlang des Bahnhofplatzes und der Centralstrasse wie auch die gewachsene gewerbliche Struktur im Südosten des Areals treten in einen spannenden Dialog. Die historische Bedeutung der Centralstrasse als Hauptverbindungsachse zwischen Altstadt und Bahnhof wird durch das Zurücksetzen der Baukörper und die so erreichte Platzbildung wieder sichtbar. Die Ofenfabrik als wichtiger Zeuge der Industrialisierung in Sursee wird durch diese Intervention freigespielt und in ihrer Präsenz ebenfalls gestärkt. Der Turm als Landmarke verleiht nicht nur der neuen Überbauung, sondern auch der Gesamtsituation am Bahnhofplatz eine unverwechselbare Identität.

Der Platz an der Einmündung der Centralstrasse in den Bahnhofplatz bildet den Auftakt der hier beginnenden direkten Verbindung ins Zentrum von Sursee. Als multifunktional gestalteter Aussenraum soll er in verschiedenster Weise für das Quartier genutzt werden können und sowohl dem rollenden Verkehr dienen als auch für Fussgänger attraktiv sein. Die öffentliche Nutzung des Sockels im Turm sowie die Verlängerung als Arkade im Erdgeschoss des Riegels unterstreichen diese Idee. Im Gegensatz zum öffentlichen, städtisch gestalteten Platz bildet der geschützt hinter den neuen Gebäuden liegende Park den privaten Erholungsraum für die angrenzenden Bebauungen, deren Aussenräume und Wegverbindungen hier münden. Als Landschaftspark in der Tradition englischer Gärten bildet er den Kontrast zum strengen städtebaulichen Ordnungssystem.

Durch die prägnante Höhengliederung entsteht entlang der Achse der Bahnlinie zusammen mit den bestehenden Bauten eine rhythmisierte Stadtsilhouette. Die Fassaden folgen generell der klassischen Einteilung von Sockel, Piano nobile und Attika, die eine zusätzliche architektonische Qualität mit sich bringen. Die Materialisierung orientiert sich mit den hellen Klinkerfassaden an den Gebäuden des 19. Jahrhunderts, die lange Zeit die Architektur entlang den Bahngeleisen prägten.

 

Unsere Leistungen

Wettbewerb